Seit 12 Jahren gibt es die Band Deutscher Mädels (BDM), eine Band aus Berlin, aus Kreuzberg. Der Style – Deutschrock, Glampunk, Pop – Musik, die in keine Schublade passt, Musik der Revolte, der Anarchie: Theatralik und Spiel. Immer auf der Reise, kein Stopp, kein Ziel. Immer unterwegs, ON THE ROAD – Bowies Angst; Berlin, als ob nichts geschieht, Helden, – für einen Tag. Bezüge keine: Die Jensus singt, die DremmA sitzt hinter den Trommeln, an der Orgel Julia.N und an der Gitarre Rocko Röckchen. BDM macht Musik im Ambiente der 80er, nicht ganz ohne Sauerkraut. Die Band Deutscher Mädels macht Theater, Jensus lebt seine schauspielerischen Wurzeln auf der Bühne aus: Glocken rufen, Stimmen im Raum, Trommelschlag, Orgel-Bass und eine Stimme ruft zum Tanz. BDM ein Spiel mit Begriffen, alte Begriffe mit neuen Inhalten – 2011 war es die Blitztour. Volksmusik als Performance. Die Songs leben von Herzblut und entfachen die Brandwand immer neu. Songs als Brücke ins Jetzt: Mitte ist wie Hitler, Blau, Schritte oder Lisa. Diktatier, Weltempfänger. Hitler. Oh no! Sinnentleerte Mitte. Wichtiger, – das bin ich – ich wer ist das? Anomalie. Vielleicht Mostar? Die Brücke – ein Bogen über das Nichts – ein Sinnbild für Zerstörung. Nichts bleibt ganz, nichts ist fertig, alles muss zerstört werden, damit es sein kann, Musik als Spiegel. Musik, die offenlegt, – Geschichte, Geschichten, Musik als Apparat: BDM dringt ein ins Nichts und legt es offen: Wissenschaft werde zur Lächerlichkeit, „wenn sie das Nichts nicht ernst nimmt,“ so Martin Heidegger.